Fritz Rossmann

Fritz Roßmann, 1958 in Köln geboren, in Frechen aufgewachsen, absolviert in Höhr-Grenzhausen eine Keramiker-Ausbildung (1975-78). Dort besucht er anschließend die Fachschule für Keramikgestaltung (1980-83). Nach Abschluss seiner Studien, 1984, arbeitet er in einer Gemeinschaftswerkstatt in Hillscheid. Seit 1992 ist er Mitglied der Keramikgruppe Grenzhausen. Von 1991-97 lehrte er zudem an der Universität Gießen, seit 2004 hat er einen Lehrauftrag am Institut für künstlerische Keramik in Höhr-Grenzhausen.

Werk/Charakteristika                                                                                                 Neugierig auf eigene Entdeckungen gibt Fritz Roßmann in seinen Arbeiten vorbildlichen Formen und Oberflächen der Vergangenheit oder anderer Kulturen eine zeitgemäße, strukturierte Interpretation.

Dies zeigt sich auch in seinen aktuellen Porzellangefäßen mit Seladonglasur, die ihren Ursprung im mittelalterlichen China hat. Sie ist zart-grün, durchscheinend und subtil leuchtend. Lebendige Akzente setzt er mit Rot, das im Fluss befindlich scheint, oder mit einer aufbrechenden Oberfläche, die ebenfalls noch nicht endgültig stabilisiert wirkt. Klar abgegrenzte, schwarze Engoben am Fuß und z.T. an der Oberkante des Gefäßes geben in ihrer ruhigen Ausstrahlung den dynamischen Elementen Stabilität und dem Objekt Leichtigkeit.

Auszeichnungen/Ausstellungen/Museen                                                             Nationale und internationale Auszeichnungen, Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, Arbeiten in Museen und öffentlichen Sammlungen im In- und Ausland

(Quellen: Fritz Rossmann, Neue Keramik 05/2006, Ceramics: Art and Perception 37/1999)

Fritz Rossmann
Gefäßform, rotpunkt

Fritz Rossmann
Becher