Martin Goerg

Martin Goerg, 1962 in Montabaur geboren, arbeitet nach einer Ausbildung bei E. Balzar-Kopp (1980-83) und Studien an der Fachschule für Keramikgestaltung in Höhr-Grenzhausen (1985-88) in verschiedenen Werkstätten. Seit 1992 ist er Mitglied der Werkstattgemeinschaft „Keramikgruppe Grenzhausen".

Werk/Charakteristika                                                                                                 Bei seinen Doppelwandgefäßen sind zunächst die unterschiedlichen Größenverhältnisse zwischen Innen- und Außenbereich, aber auch kontrastierende Oberflächen auffallend: einer haptisch weichen, glatten Innenfläche steht eine mehr oder weniger stark strukturierte, durch Einschlüsse und Ausschmelzungen geprägte Außenfläche gegenüber. Als drittes gestalterisches Element kommt die meist monochrome Farbgebung hinzu, die jedoch durch einen sehr unregelmäßigen Salz- und/oder Sodaanflug (bei 1250°C) Lebendigkeit erhält.

Unterschiedliche Größenverhältnisse, gegensätzliche Oberflächen und die lebendige Farbgebung bilden jeweils reizvolle Kontraste, die in ihrem Zusammenwirken jedoch harmonisch in Einklang gebracht werden.

Durch die Gruppierung verschiedener Objekte wird diese Wirkung um spannungsvolle Beziehungen sowohl der Stücke untereinander als auch zwischen den sich bildenden Außenräumen noch gesteigert.

Auszeichnungen/Ausstellungen/Sammlungen/Museen                                       Belobigung, Anerkennung und Auszeichnungen von mehreren Institutionen, Ausstellungen im In- und Ausland, Arbeiten in Museen im In- und Ausland

(Quelle: Martin Goerg)

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