Saskia Detering

Saskia Detering wurde 1978 in Göttingen geboren. Nach dem Abitur studiert sie Metallgestaltung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Kunst in Hildesheim. 2005 schließt sie Ihr Studium mit dem Diplom über „Skulpturale Schalen" bei Prof. Werner Bück und Prof. Georg Dobler ab und gründet in ihrem Studienort eine eigene Werkstatt. Dort arbeitet sie seitdem als freischaffende Künstlerin.

Werk/Charakteristika

Saskia Detering verweist mit ihren Arbeiten auf den Bildhauer und Maler Ewald Matare´, der konstatierte, dass

„... in einem Topf ein Gegenspiel der Kräfte sein muss, soll er etwas ausstrahlen, was ihn zu einem Wesen macht. Und wie die Hörner einer Kuh, so sind die Henkel bei einem Topf gegenspielende Kräfte, die einerseits nur aus dem großen Zusammenhang, andererseits als etwas Selbständiges empfunden werden müssen."

Diesem Credo folgend, sieht Saskia Detering auch das einfache Gefäß mit den Augen einer Bildhauerin. Bei ihren Objekten sind ihr vor allem verschiedene Ansichten wichtig. Sie sind grob und expressiv geformt, z.T. bilden fragile Elemente Gegengewichte. Das Innere des Volumens ist freundlich und geheimnisvoll, es deutet einen Nutzen an und wird mitunter von einem Fabelwesen bewacht. Ihre Arbeiten sind farbig, wobei Farbe aber niemals dominiert, sondern vielmehr mit der Form des Objektes derart balanciert ist, dass sie Schweres dämpft und Fragiles stützt. In diesem Gegenspiel zwischen Außen und Innen, Abstraktem und Konkretem, Farbe und Form möchte Saskia Detering ihre Objekte in Analogie zu Ewald Matare´ zu einer wesenhaften Ausstrahlung führen.

Auszeichnungen/Ausstellungen

 Gruppenausstellungen im In- und Ausland, Arbeiten in Museen

Quelle: Saskia Detering

Dose (Bronze/Steinzeug)
340x290x350 mm (LxBxH)

Trog (Steinzeug)
ø 380 mm, H 180 mm

Tier mit Vase (Steinzeug)
440x 230x560 mm (LxBxH)

Vase (Steinzeug)
ø 180 mm, H 310 mm