Susanne Altzweig

Susanne Altzweig, 1959 in Wiesbaden geboren, absolviert zunächst (1980-83) eine Keramikerlehre bei G. & A. Schießler in der Nähe von Heidelberg, um sich dann (1983-86) an der Fachschule für Keramikgestaltung in Höhr-Grenzhausen weiteren Studien zu widmen. Nach dem Abschluss als Keramikgestalterin (1986) und der Meisterprüfung (1987) folgen 6 Jahre praktischer Erfahrung in der Werkstatt „Im Paradies". Seit 1992 ist sie Mitglied der „Keramikgaruppe Grenzhausen", in deren Werkstatt sie bis heute ihre außerordentlichen Keramiken kreiert.

Werk/Charakteristika                                                                                              Von Anfang an verfolgt Susanne Altzweig neugierig ihren eigenen Weg. Zu einem Zeitpunkt, wo bunte Keramik nicht en vogue war, trug sie auf ihre stillen und introvertierten Formen unbeschwert großzügige Dekore in frischer, kraftvoller Farbigkeit auf. Ihre Geschirre zeigten Zitronen auf Himmelblau, Orangen auf Grasgrün und rote Rosen auf Pink. Doch mit diesem bunten, fröhlichen, aber niemals lautem Dekor setzt sie Ende der achtziger Jahre einen Trend. In der Folge erobert farbenfrohes, heiter gemustertes Geschirr den Keramikmarkt.

Für eine helle, freundliche und unkomplizierte Stimmung sorgen aber auch Pastellfarben, die großflächig auf Schalen und Vasen aufgetragen werden. Farbe und Form des Gefäßes werden dabei solange tradiert, bis es auch ohne Funktion für sich steht und eine plastische Qualität erreicht.

Doch ihre Raum definierenden, in sich ruhenden Arbeiten sind durchaus alltagstauglich. Glasiert, gestempelt, geritzt und bei 1180ºC im Elektroofen gebrannt sind sie bereit, im Gebrauch den Tag zu erhellen.

Ausstellungen                                                                                                          Einzel- und Gruppenausstellungen im In-und Ausland

(Quellen: Susanne Altzweig; Keramik Magazin 5/2009)

Susanne Altzweig
Vase

Susanne Altzweig
Schale