Tapisserien:

Inge Hoffmann

 

Ihrem künstlerischen Impuls folgt Inge Hoffmann, 1937 in Waldbröl geboren, relativ spät. Sie lässt sich 1980 als Textil- gestalterin ausbilden. In der Folgezeit sammelt sie Erfahrungen im freien Weben, ihrem Schwerpunkt, auch während eines mehrjährigen Aufenthaltes in der Schweiz. Seit 1987 ist sie freischaffend tätig, 1988 wird sie durch die FH Köln als freie Textilgestalterin anerkannt.

Werk/Charakteristika                                                                                                                                           Weben ist für Inge Hoffmann ein Ausdrucksmittel künstlerischer Gestaltung. Vertikale und horizontale Linien, die sich in Kette und Schuss begegnen, sind die logischen Strukturen, die ihren Kompositionen zugrundeliegen. In der Realisierung ihrer Ideen führt sie Proportionen, unterschiedliche Farben und abstrakte Formen zu einer harmonischen Einheit zusammen. Ihre Tapisserien gestaltet sie auch im Stile des Bauhauses, als Doppelgewebe mit Betonung von Horizontalen und Vertikalen und mit abstrakten, geometrischen Formen in synkopischem Rhythmus. Hochwertige Seide und Baumwolle sind ihre bevorzugten Materialien.

Auszeichnungen/Ausstellungen/Museen                                                                                                                      Nationale und internationale Auszeichnungen, Einzel- und Gruppenausstellungen, Werke in öffentlichen Sammlungen

Sie sind herzlich eingeladen, die Ausstellung "Inge Hoffmann: Tapisserien" vom 16. November bis 31. Dezember 2009 zu besuchen.

(Quelle: Inge Hoffmann)

Bauhaus
Seide, Baumwolle
(Doppelgewebe)
80 x120 cm

Strich und Faden
Seide, Baumwolle
75x110 cm
Grat-Wanderung
Seide, Wolle, Bast, Holz
60x180 cm
Frau sieht rot
Seide, Baumwolle 70x110 cm